Sonntag, 21.10.18 to Samstag, 27.10.18 - Moskau/Smolensk, Russland

Lehren aus der Vergangenheit: Totalitarismus in Museen, Gedenkstätten, Archiven und Medien in modernen Russland und Deutschland

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in der Russischen Föderation und die AG Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs organisieren gemeinsam mit dem Russischen Staatsarchiv für sozialpolitische Geschichte (RGASPI) und mit Unterstützung des Menschenrechtsrats beim Präsidenten der Russischen Föderation eine deutsch-russische Konferenz zum Thema: „Lehren aus der Vergangenheit: Totalitarismus in Museen, Gedenkstätten, Archiven und Medien in modernen Russland und Deutschland“.

Bewerbungsausschreibung zur Konferenzteilnahme.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in der Russischen Föderation und die AG Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs organisieren gemeinsam mit dem Russischen Staatsarchiv für sozialpolitische Geschichte (RGASPI) und mit Unterstützung des Menschenrechtsrats beim Präsidenten der Russischen Föderation eine deutsch-russische Konferenz zum Thema: „Lehren aus der Vergangenheit: Totalitarismus in Museen, Gedenkstätten, Archiven und Medien in modernen Russland und Deutschland“.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch (mit Simultanübersetzung).  Die Konferenz findet vom 21. (Anreisetag) bis 27. Oktober (Abreisetag) 2018 in Moskau und Smolensk statt und richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktoranden und Postdocs aller Fachrichtungen aus Deutschland und Russland, die sich mit den folgenden Themen wissenschaftlich befassen:

  • Totalitarismus im Spiegel der Geschichts- und Geisteswissenschaften: Forschungsfelder, Begriffe, Methoden und Kontroversen.
  • Herrschaftssystem und Herrschaftsstrukturen totalitärer Systeme im Spiegel der gegenwärtigen Forschung.
  • Herrschaft und Alltag im Totalitarismus.
  • Erinnerung an Gewalt und Verbrechen von totalitären Regimen im 20. Jahrhundert.
  • Gedenkstättenarbeit und Präsentationstechniken in KZ-Gedenkstätten. 

Die Konferenz fragt nach Strukturen totalitärer Herrschaftssysteme und spezifischen Strategien und Praktiken des Erinnerns in Russland und Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Museumsarbeit und Medien-Berichterstattung. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen die Zeit des Stalinismus, des Nationalsozialismus und die Frühphase der DDR. Durch eine vergleichende Betrachtung sollen Gemeinsamkeiten sowie Spezifika der sowjetischen und deutschen Geschichte erarbeitet werden.  Die Konferenz bietet allen Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre wissenschaftliche Arbeit in Form eines Kurzreferates (ca. 20 min.) vorzustellen und zu diskutieren. Ferner ist ein Rahmenprogramm bestehend aus Vorträgen und Exkursionen vorgesehen. Vor allem sind der Besuch des GULAG Museums in Moskau und der Gedenkstätte Katyn in Smolensk geplant. Dabei werden die Teilnehmenden von führenden Historikern, Politologen, Soziologen und Kulturwissenschaftlern aus Russland und Deutschland begleitet. Die Kosten für die An- und Abreise von Deutschland nach Smolensk sowie für die Teilnahme an der Konferenz einschließlich Unterkunft und Verpflegung werden von den Veranstaltern übernommen. Interessenten sind herzlich eingeladen sich zu bewerben.

Bitte übersenden Sie uns: 

  • ein Anschreiben (nicht länger als eine Seite) mit Darlegung Ihrer Motivation;
  • einen tabellarischen Lebenslauf;
  • eine Zusammenfassung des Vortrags (400 Wörter). 

Um Einsendung Ihrer Bewerbung bis zum Sonntag, 18.08.2018, an Frau Dr. Vera Dubina bei der FES Moskau unter der nachfolgenden Mailadresse wird gebeten: Vera.Dubina@fesmos.ru

Friedrich-Ebert-Stiftung Russland

Jausski Boulevard 13
Gebäude 3, Büro 14 (4. Etage)
109028 Moskau

+7 (495) 937 53 23
+7 (495) 937 53 25

fes_mos(at)fesmos.ru

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