Samstag, 18.11.17 - Sankt Petersburg

Perspektiven für kooperative Sicherheit im Ostseeraum

© FES Russland

Die Ostsee ist seit jeher ein Raum des Austausches, Handels und der Kommunikation. Gerade in Zeiten der Krise ist es notwendig, Handlungsfelder zu identifizieren, in denen mehr Kooperation und weniger Konfrontation möglich ist.

Im Kalten Krieg hatte der Ostseeraum wiederholt eine Funktion als „Kooperationslabor" eingenommen. Er diente vielen Anrainerstaaten als Experimentierfeld für neue Vereinbarungen und als Handlungsarena für Abrüstungsinitiativen.

Vor diesem Hintergrund organisierte die Filiale der FES Russland in St. Petersburg unter Beteiligung von Prof. Michael Staack von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und Boris Kuznetsov vom Zentrum für internationale und Regionalpolitik St. Petersburg eine Veranstaltung zum Thema Ostseekooperation.

Unter dem Titel „Changing security enviroment in the Baltic Sea Region" trafen sich Mitte November Wissenschaftler aus ganz Europa und diskutierten die Russlandpolitik der Ostseeanrainerstaaten in Zeiten der Krise und tauschten sich über „vertrauensbildende Maßnahmen" und Instrumente der Rüstungskontrolle aus, um gemeinsam an Grundlagen für eine kooperative Sicherheitspolitik zu arbeiten.

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